Google hat den Filter für markenbezogene Suchanfragen in der Search Console auf alle berechtigten Properties ausgeweitet. Bisher war diese Funktion nur für ausgewählte Websites verfügbar. Jetzt kannst du für jede qualifizierte Property gezielt analysieren, wie oft deine Marke in Suchanfragen auftaucht und welche Performance diese Anfragen erzielen.

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Was der Branded-Queries-Filter konkret leistet

Der Branded-Queries-Filter in der Google Search Console ermöglicht es dir, im Leistungsbericht zwischen markenbezogenen und nicht-markenbezogenen Suchanfragen zu unterscheiden. Das klingt zunächst simpel, hat aber erhebliche Auswirkungen auf die Art, wie du deine SEO-Daten interpretierst.

Markenbezogene Suchanfragen sind solche, die den Namen deines Unternehmens, deiner Marke oder eindeutige Varianten davon enthalten. Ein Nutzer, der beispielsweise direkt nach deinem Firmennamen sucht, führt eine Branded Query aus. Jemand, der nach einem generischen Fachbegriff sucht und dabei auf deine Seite stößt, erzeugt eine Non-Branded Query.

Die Unterscheidung ist deshalb so relevant, weil die beiden Kategorien völlig unterschiedliche Nutzerintentionen abbilden. Wer deinen Markennamen eingibt, kennt dich bereits. Wer über generische Begriffe kommt, befindet sich typischerweise in einer früheren Phase der Informationssuche oder Kaufentscheidung.

Warum die Trennung von Branded und Non-Branded Traffic wichtig ist

Ohne eine saubere Trennung dieser beiden Traffic-Typen entstehen schnell Fehlinterpretationen. Ein Anstieg im organischen Traffic kann beispielsweise auf eine erfolgreiche PR-Kampagne zurückzuführen sein, die mehr Markensuchen auslöst, während die generische Sichtbarkeit tatsächlich stagniert oder sogar sinkt. Umgekehrt kann ein Rückgang im Gesamt-Traffic durch sinkende Markenbekanntheit verursacht werden, obwohl deine Content-Strategie für generische Keywords hervorragend funktioniert.

Mit dem Branded-Queries-Filter kannst du diese Effekte jetzt direkt in der Search Console voneinander trennen. Du siehst auf einen Blick, ob Veränderungen bei Klicks, Impressionen, CTR und durchschnittlicher Position auf markenbezogene oder generische Suchanfragen zurückgehen.

So nutzt du den Filter in der Praxis

Den Branded-Queries-Filter findest du im Leistungsbericht der Google Search Console. Google erkennt automatisch, welche Suchanfragen als markenbezogen eingestuft werden, basierend auf den Informationen, die der Suchmaschine über deine Website und dein Unternehmen vorliegen. Du kannst die Zuordnung in den Einstellungen deiner Property überprüfen und bei Bedarf anpassen, falls Google bestimmte Markenbegriffe nicht korrekt identifiziert hat.

Für die praktische Analyse empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Filtere zunächst nur nach Non-Branded Queries und betrachte die Entwicklung über mehrere Wochen oder Monate. Dieser Datensatz zeigt dir die tatsächliche organische Reichweite deiner Inhalte, losgelöst von Markeneffekten. Vergleiche dann die Performance der Branded Queries separat, um die Entwicklung deiner Markenbekanntheit in der organischen Suche zu bewerten.

Typische Anwendungsfälle für den Filter

Besonders aufschlussreich ist der Filter in folgenden Szenarien:

  • Nach einem Google Core Update kannst du gezielt prüfen, ob der Algorithmus deine generische Sichtbarkeit beeinflusst hat oder ob Schwankungen primär im Branded-Bereich auftreten.
  • Bei der Erfolgsmessung von Content-Marketing-Maßnahmen liefert der Non-Branded-Traffic die aussagekräftigeren Daten, da neue Inhalte in der Regel über generische Suchanfragen gefunden werden.
  • Für die Bewertung von Rebranding-Maßnahmen oder Domainnamen-Änderungen zeigt der Branded-Filter, wie schnell Nutzer den neuen Markennamen in der Suche verwenden.
  • Bei der Analyse von Wettbewerbssituationen hilft die Trennung zu verstehen, ob ein Traffic-Verlust auf gestiegenen Wettbewerb bei generischen Keywords oder auf ein Markenproblem hinweist.

Voraussetzungen für die Nutzung

Google stellt den Branded-Queries-Filter für alle Properties bereit, bei denen die Suchmaschine in der Lage ist, markenbezogene Begriffe zuverlässig zu identifizieren. In der Regel funktioniert das automatisch, sofern deine Website klar einer Marke oder einem Unternehmen zugeordnet werden kann. Bei neuen Domains oder Websites mit sehr geringem Suchvolumen kann es vorkommen, dass der Filter noch nicht verfügbar ist, weil Google nicht genügend Daten für eine sichere Zuordnung hat.

Es lohnt sich, in den Einstellungen deiner Search Console Property zu prüfen, welche Begriffe Google als Branded eingestuft hat. Gerade bei Unternehmen, deren Name gleichzeitig ein generisches Wort ist, kann es zu Ungenauigkeiten kommen. In solchen Fällen kannst du die Liste manuell ergänzen oder korrigieren.

Auswirkungen auf die SEO-Strategie

Die Verfügbarkeit des Filters für alle berechtigten Websites verändert die Art, wie du SEO-Reporting und strategische Entscheidungen angehen solltest. Bisher war es gängige Praxis, Branded Keywords manuell über Regex-Filter oder externe Tools aus den Daten zu extrahieren. Das war fehleranfällig und zeitaufwendig. Der native Filter in der Search Console liefert jetzt eine standardisierte und von Google selbst kuratierte Klassifizierung.

Für deine SEO-Strategie bedeutet das konkret: Trenne in deinem Reporting konsequent zwischen Branded und Non-Branded Performance. Setze dir separate KPIs für beide Bereiche. Die CTR bei Branded Queries liegt naturgemäß deutlich höher als bei generischen Suchanfragen, weil Nutzer mit Markenintention gezielt nach deiner Website suchen. Wenn du beide Kategorien vermischt, verzerrst du deine durchschnittliche CTR nach oben und überschätzt möglicherweise die Wirksamkeit deiner generischen SEO-Maßnahmen.

Branded Queries und technische Website-Grundlagen

Die Performance bei markenbezogenen Suchanfragen hängt nicht nur von der Markenbekanntheit ab, sondern auch von technischen Faktoren. Eine saubere Domain-Struktur, korrekte Weiterleitungen und konsistente Markeninformationen in strukturierten Daten tragen dazu bei, dass Google deine Website bei Branded Queries zuverlässig und prominent anzeigt.

Ein häufig unterschätzter Faktor ist die Wahl der Domain selbst. Wenn dein Markenname in der Domain vorkommt und die Domain technisch sauber konfiguriert ist, erleichtert das Google die Zuordnung erheblich. Das betrifft nicht nur die Hauptdomain, sondern auch Subdomains, länderspezifische Varianten und E-Mail-Domains, die in der externen Kommunikation sichtbar sind.

Technische Hygiene für bessere Branded Performance

Stelle sicher, dass alle relevanten Domain-Varianten korrekt auf deine Hauptdomain weiterleiten. Prüfe, ob dein Impressum, deine strukturierten Daten und dein Google Business Profile konsistente Markeninformationen enthalten. Diese technischen Grundlagen beeinflussen direkt, wie zuverlässig Google deine Marke erkennt und den Branded-Queries-Filter korrekt anwenden kann.

Auch die E-Mail-Kommunikation spielt eine indirekte Rolle: Professionelle E-Mail-Adressen auf deiner eigenen Domain stärken die Markenwahrnehmung bei Empfängern und können dazu beitragen, dass mehr Nutzer gezielt nach deinem Markennamen suchen, anstatt über generische Begriffe auf Wettbewerber zu stoßen.

Den eigenen Web-Auftritt als Grundlage für starke Suchdaten

Die neuen Analysemöglichkeiten in der Google Search Console sind nur dann wirklich nützlich, wenn deine technische Infrastruktur stimmt. Branded Queries liefern dir wertvolle Daten, aber diese Daten entstehen erst, wenn Nutzer deine Marke kennen und deine Website technisch so aufgestellt ist, dass Google sie sauber crawlen, indexieren und zuordnen kann.

Für eine solide Basis brauchst du eine passende Domain, die deine Marke klar repräsentiert. easyname bietet dir Domain-Registrierung für zahlreiche Endungen, sodass du deinen Markennamen in der für dein Publikum relevanten Top-Level-Domain sichern kannst. Ergänzend dazu sorgt ein leistungsfähiges Webhosting dafür, dass deine Seite die Ladezeiten und die Verfügbarkeit liefert, die sowohl Nutzer als auch Google erwarten.

Wenn du mit WordPress arbeitest, ist ein speziell auf WordPress optimiertes Hosting sinnvoll, da es die serverseitigen Anforderungen dieses CMS gezielt berücksichtigt und dir den Betrieb der Search Console und anderer Analyse-Tools erleichtert. Für Projekte mit höheren technischen Anforderungen oder mehreren Websites bietet ein VPS Server die Flexibilität, deine Serverumgebung individuell zu konfigurieren.

Professionelle E-Mail-Adressen auf deiner eigenen Domain runden das Bild ab und stärken die Markenwahrnehmung in jeder Korrespondenz. Wer schnell eine professionelle Webpräsenz benötigt, ohne tief in die technische Umsetzung einzusteigen, findet im Website-Baukasten von easyname eine effiziente Lösung, die dennoch die nötige technische Qualität für eine gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen mitbringt.

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