Fotos, Dokumente, Projektdaten – die meisten von uns speichern ihre Dateien mittlerweile in der Cloud. Einer der bekanntesten Dienste dafür ist Dropbox. Der US-amerikanische Anbieter zählt über 18 Millionen zahlende Nutzerinnen und Nutzer weltweit und hat den Begriff „Cloud-Speicher" in den Mainstream gebracht. Doch was genau steckt hinter Dropbox, was kostet der Dienst – und gibt es eine Dropbox-Alternative, die dir mehr Kontrolle über deine Daten gibt? In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst.

Inhaltsverzeichnis

Volle Kontrolle mit deinem eigenen VPS von easyname

Mit einem VPS von easyname hast du volle Kontrolle über deinen Server – flexibel, skalierbar und umweltbewusst betrieben in ISO-zertifizierten Rechenzentren in Österreich. Ideal für deine Anwendungen, Projekte und maximale Performance.

Rechenzentrum

Was ist Dropbox?

Dropbox ist ein Cloud-Speicher- und Dateiverwaltungsdienst, der 2007 in San Francisco gegründet wurde. Die Grundidee ist einfach: Du lädst deine Dateien in einen Online-Speicher hoch und kannst von jedem Gerät aus darauf zugreifen – egal ob vom Computer, Smartphone oder Tablet.

Dropbox synchronisiert Dateien in Echtzeit über alle verbundenen Geräte hinweg. Änderst du also ein Dokument auf dem Laptop, ist die aktuelle Version wenige Sekunden später auch auf deinem Handy verfügbar. Außerdem kannst du Dateien ganz einfach mit anderen teilen, ohne große Anhänge per E-Mail zu verschicken.

Neben der reinen Speicherfunktion bietet Dropbox inzwischen auch Werkzeuge für die Zusammenarbeit: Mit Dropbox Paper lassen sich Dokumente gemeinsam bearbeiten, mit Dropbox Transfer kannst du auch große Dateien an Personen senden, die selbst kein Dropbox-Konto haben, und mit Dropbox Sign unterschreibst du Dokumente digital.

Dropbox kostenlos nutzen: Was bietet der Gratis-Tarif?

Ja, Dropbox lässt sich kostenlos nutzen – allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Der kostenlose Tarif „Basic" bietet lediglich 2 GB Speicherplatz. Im Vergleich dazu bieten andere Cloud-Speicher-Dienste im Gratis-Bereich teilweise deutlich mehr.

Durch das Weiterempfehlen des Dienstes an Freunde und Bekannte lässt sich der kostenlose Speicherplatz auf maximal 16 GB aufstocken. Für den Einstieg und zum Testen ist Dropbox gratis also durchaus geeignet, für den produktiven Alltag reicht der Speicherplatz aber schnell nicht mehr aus.

Dropbox Preise und Kosten im Überblick

Die kostenpflichtigen Tarife von Dropbox lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Pakete für Einzelpersonen und Pakete für Teams.

Tarife für Einzelpersonen:

Dropbox Plus richtet sich an Privatpersonen und bietet 2 TB Speicherplatz. Enthalten sind Funktionen wie die automatische Synchronisierung über beliebig viele Geräte, ein 30-Tage-Versionsverlauf, Freigabelinks und die Dokumentenscan-Funktion. Dropbox Professional erweitert das Angebot um 3 TB Speicherplatz, einen 180-Tage-Versionsverlauf, Wasserzeichen, Branding-Optionen für Freigabelinks und die DocSend-Funktionen für den sicheren Versand von Dokumenten. Für Familien gibt es den Family-Tarif, der 2 TB Speicherplatz auf bis zu sechs Personen aufteilt.

Tarife für Teams:

Dropbox Standard bietet 5 TB für das gesamte Team, administrative Steuerungsmöglichkeiten und Zusammenarbeits-Funktionen. Dropbox Advanced richtet sich an größere Teams und Unternehmen mit einem Speicher ab 15 TB, erweiterten Sicherheitsfunktionen, Audit-Protokollen und Compliance-Werkzeugen. Für sehr große Organisationen gibt es den Enterprise-Tarif mit individueller Preisgestaltung.

Grundsätzlich gilt: Die Kosten für Dropbox sinken deutlich, wenn du jährlich statt monatlich zahlst. Die aktuellen Preise findest du direkt auf der Dropbox-Website, da sie sich regelmäßig ändern.

Dropbox Speicherplatz: Wie viel bekommt man wirklich?

Ein häufiger Kritikpunkt an Dropbox betrifft das Speicherplatz-Angebot im Gratis-Tarif. Nur 2 GB sind deutlich weniger als bei vielen Mitbewerbern. Erst ab dem kostenpflichtigen Plus-Tarif stehen dir 2 TB zur Verfügung – ein großer Sprung, der dazwischen wenig Spielraum lässt.

Genau diese fehlende Flexibilität bei den Tarifstufen wird in Tests immer wieder bemängelt: Wer mehr als 2 GB, aber weniger als 2 TB braucht, zahlt unter Umständen für Speicherplatz, den er gar nicht benötigt.

Dateien teilen mit Dropbox: So funktioniert es

Dateien teilen gehört zu den Kernfunktionen von Dropbox. Du kannst einzelne Dateien oder ganze Ordner per Link freigeben – auch für Personen, die selbst kein Dropbox-Konto besitzen. Freigabelinks lassen sich mit einem Passwort schützen, mit einem Ablaufdatum versehen und in der Anzahl der Downloads begrenzen.

Für den Versand großer Dateien steht die Dropbox-Transfer-Funktion bereit. Je nach Tarif können Dateien mit bis zu 100 GB (Professional) oder sogar 250 GB (Advanced) auf einmal versendet werden. Im kostenlosen Tarif liegt das Limit bei 100 MB.

Dropbox kündigen: Worauf du achten solltest

Wenn du dein Dropbox-Abo kündigen möchtest, geht das direkt über die Kontoeinstellungen in der Web-Oberfläche. Wichtig: Nach der Kündigung wird dein Konto auf den kostenlosen Basic-Tarif zurückgestuft. Überschreiten deine gespeicherten Dateien die 2-GB-Grenze, synchronisiert Dropbox keine neuen Änderungen mehr – deine vorhandenen Dateien bleiben aber erhalten.

Es empfiehlt sich, vor der Kündigung alle wichtigen Daten herunterzuladen oder anderweitig zu sichern. Beachte auch, dass bei Jahresabos keine anteilige Rückerstattung erfolgt.

Dropbox Login: Anmelden und häufige Probleme

Um Dropbox zu nutzen, meldest du dich einfach über die Website unter dropbox.com oder über die Desktop- bzw. Handy-App mit deiner E-Mail-Adresse und deinem Passwort an. Alternativ funktioniert der Dropbox-Login auch mit einem bestehenden Google- oder Apple-Konto, was die Anmeldung noch schneller macht.

In der Praxis treten beim Dropbox-Login aber immer wieder Probleme auf. Zu den häufigsten gehört ein vergessenes Passwort – das lässt sich über die Funktion „Passwort vergessen" auf der Login-Seite zurücksetzen. Hast du die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert und dein Zweitgerät nicht zur Hand, kann der Zugang ebenfalls gesperrt sein. In diesem Fall helfen die Backup-Codes weiter, die du bei der Einrichtung erhalten hast. Weitere typische Stolpersteine sind veraltete App-Versionen, die sich nicht mehr mit dem Server verbinden können, oder Browserprobleme durch gespeicherte Cache-Daten und Cookies. Hier hilft es meistens, den Browser-Cache zu leeren oder einen anderen Browser zu verwenden. Auch Firmennetzwerke oder VPN-Verbindungen blockieren gelegentlich den Zugriff auf Dropbox – in solchen Fällen lohnt sich ein Blick in die Netzwerkeinstellungen oder eine kurze Rücksprache mit der IT-Abteilung.

Wer den Dropbox-Login auf Deutsch nutzen möchte und auf einer englischsprachigen Seite landet, kann die Sprache in den Kontoeinstellungen oder direkt über das Dropdown-Menü am unteren Rand der Website umstellen. Grundsätzlich erkennt Dropbox die Spracheinstellung deines Browsers automatisch – funktioniert das nicht, liegt es meist an einer abweichenden Browserkonfiguration.

Dropbox und Datenschutz: Wie sicher sind deine Daten?

Dropbox setzt auf SSL/TLS-Verschlüsselung bei der Übertragung und eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung für gespeicherte Daten. Inzwischen bietet der Dienst für bestimmte Tarife sogar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an.

Allerdings gibt es einen entscheidenden Punkt, den viele übersehen: Dropbox ist ein US-amerikanisches Unternehmen. Die Server stehen überwiegend in den USA, und der Dienst unterliegt dem US-amerikanischen CLOUD Act. Das bedeutet, dass US-Behörden unter bestimmten Umständen Zugriff auf gespeicherte Daten verlangen können – unabhängig davon, wo auf der Welt die Nutzerin oder der Nutzer sitzt.

Für Privatpersonen mag das weniger relevant sein. Für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler in Österreich und der EU kann es aber ein echtes Problem darstellen: Die DSGVO stellt hohe Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten. Wer Kundendaten, Verträge oder vertrauliche Unterlagen in einer US-Cloud speichert, bewegt sich datenschutzrechtlich in einer Grauzone.

Hinzu kommt: Im kostenlosen Tarif und in den günstigen Einzeltarifen haben Nutzer bei Dropbox keine Möglichkeit, den Serverstandort selbst zu wählen. Nur in bestimmten Business-Tarifen mit mindestens zehn Lizenzen lässt sich ein EU-Serverstandort festlegen.

Dropbox Alternative: Warum ein eigener Server die beste Lösung sein kann

Wenn du nach einer Dropbox-Alternative suchst, stößt du schnell auf andere Cloud-Speicher wie Google Drive, OneDrive oder iCloud. Diese Dienste lösen zwar das Speicherplatz-Problem, haben aber alle dieselbe Schwachstelle: Deine Daten liegen auf fremden Servern, meist in den USA, und du hast keine volle Kontrolle darüber.

Die konsequenteste Alternative ist ein eigener Fileserver. Das klingt komplizierter, als es ist. Mit einer Open-Source-Lösung wie Nextcloud und einem virtuellen Server (VPS) kannst du deinen persönlichen Cloud-Speicher aufsetzen, der genauso komfortabel funktioniert wie Dropbox – nur mit einem entscheidenden Unterschied: Du behältst die volle Datenhoheit.

Eigene Cloud einrichten: So einfach geht es mit einem VPS von easyname

Ein VPS (virtueller privater Server) ist im Grunde ein eigener Server in einem professionellen Rechenzentrum, auf dem du selbst bestimmst, welche Software läuft. Bei easyname bekommst du einen solchen VPS mit Serverstandort Wien – deine Daten bleiben also in Österreich, in einem ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum.

So sieht der Weg zu deinem eigenen Cloud-Speicher aus:

Du wählst einen passenden VPS bei easyname – für ein persönliches Nextcloud-Setup reicht bereits der Cloud Server XS mit 50 GB SSD, 2 GB RAM und einer vCore ab 3,45 € pro Monat. Für Teams oder größere Datenmengen eignet sich der Cloud Server S mit 100 GB SSD und 4 GB RAM ab 1,90 € pro Monat (in den ersten sechs Monaten).

Auf dem Server installierst du ein Linux-Betriebssystem wie Ubuntu oder Debian – beides steht bei easyname zur Auswahl. Anschließend richtest du Nextcloud ein, entweder klassisch über die Kommandozeile oder besonders komfortabel als Docker-Container. Die VPS von easyname sind Docker-ready, du kannst also direkt loslegen.

Einmal eingerichtet, hast du eine eigene Cloud, die sich über den Browser, eine Desktop-Anwendung und mobile Apps bedienen lässt – genau wie Dropbox. Nur dass die Daten auf deinem eigenen Server in Wien liegen.

Die Vorteile deines eigenen Cloud-Speichers auf einen Blick:

Du behältst die volle Kontrolle über deine Dateien und entscheidest selbst, wer Zugriff hat. Deine Daten liegen auf einem Server in Wien, nicht in einem US-Rechenzentrum – das erleichtert die DSGVO-Konformität erheblich. Du bist unabhängig von Preiserhöhungen oder Änderungen der Nutzungsbedingungen eines Drittanbieters. Der Speicherplatz richtet sich nach deinem gewählten VPS-Tarif und lässt sich jederzeit erweitern. Du kannst neben Nextcloud auch weitere Dienste auf deinem VPS betreiben, etwa einen eigenen E-Mail-Server, ein Projektmanagement-Tool oder eine Entwicklungsumgebung. Die Rechenzentren von easyname setzen auf atomstromfreien und CO2-neutralen Strom.

Cloud-Speicher im Vergleich: Dropbox vs. eigener VPS

 Dropbox (Plus)Eigener VPS mit Nextcloud (easyname)
Speicherplatz2 TBJe nach Tarif, 50–800 GB SSD, erweiterbar
ServerstandortUSA (EU nur für große Business-Tarife)Wien, Österreich
Datenschutz / DSGVOEingeschränkt (US CLOUD Act)Volle Kontrolle, Daten in der EU
DatenhoheitBeim AnbieterBei dir
KostenAb ca. 12 € / MonatAb 3,45 € / Monat
ErweiterbarkeitAuf Dropbox-Funktionen beschränktBeliebige Software installierbar
EinrichtungSofort nutzbarErfordert einmalige Einrichtung

Fazit

Dropbox ist nach wie vor ein solider und benutzerfreundlicher Cloud-Speicher, der sich besonders dann eignet, wenn du schnell und unkompliziert Dateien speichern und teilen möchtest. Der kostenlose Tarif ist allerdings mit nur 2 GB Speicherplatz stark limitiert, und die kostenpflichtigen Pakete sind im Vergleich nicht die günstigsten.

Wer Wert auf Datenschutz, Datenhoheit und DSGVO-Konformität legt – oder einfach nicht möchte, dass die eigenen Dateien auf US-Servern liegen – findet mit einem eigenen VPS und Nextcloud eine leistungsstarke Alternative. Bei easyname bekommst du einen VPS mit Serverstandort Wien schon ab 3,45 € pro Monat, inklusive voller Root-Rechte, SSD-Speicher und einer garantierten Verfügbarkeit von 99,9 %.

Volle Kontrolle mit deinem eigenen VPS von easyname

Mit einem VPS von easyname hast du volle Kontrolle über deinen Server – flexibel, skalierbar und umweltbewusst betrieben in ISO-zertifizierten Rechenzentren in Österreich. Ideal für deine Anwendungen, Projekte und maximale Performance.

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E-Mail-Login leicht gemacht: Unsere meistgesuchten Anleitungen

Der Weg ins Postfach sollte schnell und unkompliziert sein – doch manchmal hakt es beim Login. In unseren Schritt-für-Schritt-Guides erfährst du, wie du dich zuverlässig beim GMX Login anmeldest, den A1 Webmail-Zugang nutzt oder Probleme beim Hotmail Login löst – inklusive Hilfe bei Störungen, vergessenen Passwörtern und Kontoeinstellungen.

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