Ein erfahrener Domain-Investor hat es ausprobiert: Innerhalb von acht Monaten registrierte er rund 7.500 .com-Domains – und machte damit Gewinn. Im Podcast „Domain Name Wire" (Episode 579) sprach Gastgeber Andrew Allemann mit dem Domain-Händler Josh Reason über seine Strategie, seine Ergebnisse und die Lektionen, die er daraus mitgenommen hat. Wir fassen die wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammen.
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Das Experiment: 45.000 US-Dollar für 7.500 Domains
Josh Reason ist kein Neuling im Domain-Geschäft. Er betreibt die Plattform DNX.com und handelt seit Jahren mit hochwertigen Domains. Trotzdem wollte er gezielt testen, ob sich das sogenannte Hand-Registrieren – also das Registrieren von aktuell freien Domains zum regulären Preis – im großen Stil lohnt.
Von März bis November registrierte er rund 7.500 .com-Domains bei verschiedenen Registraren und gab dafür insgesamt etwa 45.000 US-Dollar aus. Pro Domain zahlte er also im Schnitt rund 6 US-Dollar.
Die Strategie: Nicht raten, sondern recherchieren
Sein Vorgehen war dabei alles andere als zufällig. Josh nutzte eine klare, mehrstufige Recherche-Methode:
Schritt 1 – Abgelaufene Domains als Ausgangspunkt nutzen: Über die Plattform expireddomains.net analysierte er sogenannte Drop-Listen. Das sind Domains, die von ihren bisherigen Inhabern nicht verlängert wurden und wieder frei verfügbar sind. Der Vorteil: Wenn eine Domain schon einmal registriert war, zeigt das, dass jemand sie für registrierenswert gehalten hat.
Schritt 2 – Keywords mit Markenwert identifizieren: Josh arbeitete mit Listen der meistregistrierten Keywords und verglich sie mit Begriffen, die häufig als Markenname eingetragen sind. So fand er Wörter, die in der Geschäftswelt tatsächlich gefragt sind – etwa Begriffe wie „intelligence", „finance", „trade", „exchange", „medical" oder „healthcare".
Schritt 3 – Verfügbarkeit bei anderen Endungen prüfen: Ein wichtiger Indikator für den Wert eines Keywords: Ist es unter anderen Domainendungen bereits vergeben? Wenn zum Beispiel „beispielwort.net", „beispielwort.org" und „beispielwort.io" alle registriert sind, deutet das auf echtes Interesse an diesem Begriff hin.
Schritt 4 – Manuelle Prüfung der Nachfrage: Für viele seiner Registrierungen überprüfte Josh manuell auf Plattformen wie LinkedIn, ob Unternehmen die jeweiligen Begriffe aktiv als Markennamen verwenden. Klingt aufwendig – und das war es auch. Aber gerade diese Sorgfalt macht den Unterschied.
Die Ergebnisse: Schon nach wenigen Monaten profitabel
Zum Zeitpunkt des Podcasts hatte Josh bereits 17 Domains verkauft – bei einem Nettoerlös von über 63.500 US-Dollar (brutto rund 75.000 US-Dollar). Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei etwa 5.000 US-Dollar pro Domain.
Sein erfolgreichster Verkauf: die Domain clutchintelligence.com für 15.000 US-Dollar. Eine Domain, die er ganz normal zum Standardpreis registriert hatte.
Für den Verkauf setzte Josh fast ausschließlich auf sogenannte Aftermarket-Landingpages über Afternic. Dort werden die Domains gelistet und sind für Käufer sichtbar, die gezielt nach einem bestimmten Begriff suchen.
Was du daraus lernen kannst
Auch wenn Josh als erfahrener Investor mit einem größeren Budget arbeitet, lassen sich aus seinem Experiment einige Grundprinzipien ableiten, die auch für Einsteiger und kleinere Portfolios gelten:
Gute Domains entstehen durch Recherche, nicht durch Zufall. Einfach ein paar kreative Wörter zusammenzusetzen reicht selten aus. Wer sich anschaut, welche Begriffe tatsächlich als Markennamen genutzt werden, trifft deutlich bessere Entscheidungen.
Abgelaufene Domains sind eine Goldgrube. Dass eine Domain schon einmal registriert war, ist ein starkes Signal. Viele wertvolle Domains fallen durch das Raster, weil ihre Inhaber sie schlicht vergessen zu verlängern.
Suffixe und Präfixe mit Branchenbezug sind besonders gefragt. Begriffe wie „intelligence", „finance" oder „medical" in Kombination mit einem weiteren Keyword ergeben Domains, die für Unternehmen als Markenname attraktiv sind.
Nicht jede Domain muss ein Volltreffer sein. Bei 7.500 registrierten Domains und 17 Verkäufen hat Josh nur einen Bruchteil verkauft – und war trotzdem profitabel. Es geht um das Verhältnis von Kosten und Ertrag über das gesamte Portfolio.
Geduld gehört dazu. Josh plant, den Großteil seiner Domains zu behalten und nur rund 100 Stück nicht zu verlängern. Domain-Handel ist ein langfristiges Geschäft.
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