Ob Portfolio-Seite, Unternehmensauftritt oder wachsender Onlineshop – das CMS entscheidet darüber, wie einfach du Inhalte erstellst, pflegst und veröffentlichst. Die Auswahl ist riesig: Mehrere hundert Systeme stehen zur Verfügung, vom schlanken Blogsystem bis zur ausgewachsenen Unternehmenslösung. Dieser CMS-Vergleich hilft dir, das passende System für dein konkretes Projekt zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Deine Website in besten Händen: Webhosting für dein Projekt

Profitiere von ultraschnellen SSD-Servern, kostenloser SSL-Verschlüsselung und persönlichem Support. Mit easyname Webhosting bringst du deine Website in wenigen Minuten online – sicher, stabil und sorgenfrei.

Rechenzentrum

Was ist ein CMS – und was muss es leisten?

Ein CMS (Content-Management-System) trennt Inhalt von Technik: Du erstellst Texte, Bilder und Videos über eine grafische Oberfläche, ohne dich mit dem Code dahinter beschäftigen zu müssen. Die Anforderungen unterscheiden sich aber je nach Projekt deutlich. Eine Freelancerin, die ihren Blog pflegt, braucht ein anderes CMS als eine Agentur, die mehrsprachige Kundenprojekte mit abgestuften Freigabeprozessen betreut.

Bevor du verschiedene CMS vergleichst, lohnt sich der Blick auf drei Fragen: Welche Inhalte willst du veröffentlichen? Wie viele Personen arbeiten daran mit? Und wie viel technisches Know-how steht dir für Einrichtung und Wartung zur Verfügung? Mit diesen Antworten fällt die Bewertung deutlich leichter.

CMS im Überblick: Die Vergleichstabelle

CMSTypStärkenEinstiegshürdeIdeal für
WordPressOpen SourceRiesiges Ökosystem, einfache BedienungNiedrigBlogs, KMU-Websites, kleinere Shops
TYPO3Open SourceRechteverwaltung, MehrsprachigkeitHochKonzerne, Behörden, große Portale
Joomla!Open SourceGute Balance aus Funktion und BedienbarkeitMittelMittelständische Unternehmen, Vereine
DrupalOpen SourceMaximale Flexibilität, Community-FunktionenHochPlattformen, Institutionen
ContaoOpen SourceBarrierefreiheit, sauberer CodeMittelAgenturen mit Fokus auf Zugänglichkeit
NeosOpen SourceInline-Editing, Content-DimensionenHochMehrsprachige Unternehmensauftritte
GravOpen Source / Flat-FileSchnelle Ladezeiten ohne DatenbankMittelDokumentationen, kleine Websites
KirbyFlat-File (kostenpflichtig)Gestaltungsfreiheit, elegantes PanelMittelPortfolio-Seiten, Designprojekte
CraftFreemiumSauberes Content-ModellingMittel bis hochAgenturen, maßgeschneiderte Projekte
BoltOpen SourceLeichtgewichtig, entwicklerfreundlichMittelProjekte mit Fokus auf Geschwindigkeit

Open-Source-CMS oder proprietäre Lösung?

Die erste Grundsatzentscheidung betrifft das Lizenzmodell. Open-Source-CMS wie WordPress, TYPO3, Joomla! oder Drupal kosten nichts, der Quellcode ist offen und lässt sich frei anpassen. Eine große Community liefert Erweiterungen, Vorlagen und Sicherheitsupdates. Im Gegenzug kümmerst du dich selbst um Hosting, Updates und Wartung.

Proprietäre Lösungen wie Shopify, Wix oder Squarespace nehmen dir diese Aufgaben ab, verlangen dafür aber laufende Lizenzgebühren und schränken die Anpassbarkeit ein. Für schnelle, unkomplizierte Projekte kann das passen. Sobald du volle Kontrolle über deine Daten, die Server-Konfiguration und individuelle Entwicklung brauchst, führt an einem Open-Source-CMS kaum ein Weg vorbei.

Welches CMS nutzen die meisten Websites?

Rund 60 Prozent aller Websites mit erkennbarem CMS laufen auf WordPress. Dahinter folgen Shopify, Wix und Squarespace, während klassische Open-Source-Systeme wie Joomla! und Drupal stabil bleiben, aber leicht an Anteilen verlieren.

Der Marktanteil allein sagt jedoch wenig darüber aus, ob ein CMS zu deinem Projekt passt. Entscheidend sind Funktionsumfang, Skalierbarkeit, Sicherheitskonzept und die Frage, wie gut sich das System in deine Arbeitsabläufe einfügt.

WordPress: Das CMS mit der niedrigsten Einstiegshürde

WordPress hat sich vom Blogsystem zur universellen Web-Plattform entwickelt. Mit über 58.000 Plugins rüstest du nahezu jede Funktion nach – vom Kontaktformular über WooCommerce bis zu Mitgliederbereichen. Die Installation ist in wenigen Minuten erledigt, und der Gutenberg-Editor macht das Bearbeiten von Inhalten mit Blöcken angenehm einfach.

Blauer WordPress-Header mit dem Text WordPress, richtig gemacht. Rechts Fenster-Thumbnails; links Logo und Button.
Quelle: https://wordpress.com/de/

Die Kehrseite der Flexibilität: Viele Funktionen gibt es nur als Plugin, was die Zahl der Abhängigkeiten erhöht. Jedes Plugin will gewartet werden und kann die Ladezeit beeinflussen. Wer WordPress professionell betreibt, spielt regelmäßig Updates ein, wählt Erweiterungen mit Bedacht und setzt auf ein Hosting, das für den WordPress-Betrieb ausgelegt ist.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 7.4, MySQL oder MariaDB, HTTPS wird dringend empfohlen. Die meisten Webhosting-Pakete erfüllen diese Anforderungen problemlos.

TYPO3: Das CMS für anspruchsvolle Großprojekte

TYPO3 wurde für große Organisationen und komplexe Webauftritte entwickelt und bringt ab Werk mit, was andere CMS nur über Erweiterungen können: granulare Rechteverwaltung, mehrstufige Freigabeprozesse, Multi-Domain-Betrieb und native Mehrsprachigkeit. Auch die Anbindung an CRM- und ERP-Systeme gehört zum Standard.

Screenshot einer TYPO3-Webseite: dunkler Heldenbereich mit Titeltext und orangefarbenem Banner darunter.
Quelle: https://typo3.org/

Dieser Funktionsumfang hat seinen Preis – nicht finanziell, sondern in Form einer steilen Lernkurve. Die Konfiguration läuft über TypoScript, eine eigene Konfigurationssprache. Für Einrichtung und Anpassung brauchst du fundierte PHP-Kenntnisse oder eine spezialisierte Agentur.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 8.1, MySQL, MariaDB oder PostgreSQL. Ein leistungsstarkes Hosting mit ausreichend PHP-Speicher ist Pflicht.

Joomla!: Das CMS für den soliden Mittelweg

Joomla! positioniert sich zwischen der Einsteigerfreundlichkeit von WordPress und der Tiefe von TYPO3. Schon der Kern bringt Benutzerverwaltung mit Gruppen und Zugriffsebenen, Kategorisierung, Mehrsprachigkeit und ein integriertes Vorlagen-System mit. Über 6.000 Erweiterungen decken zusätzliche Anforderungen ab.

Dunkler Heldenbereich mit Überschrift und zwei Buttons; Illustration aus Webseiten- und Dokumentensymbolen, Bergbild, Sprechblase und Schloss.
Quelle: https://www.joomla.de/

Für Agenturen mit unterschiedlichen Kundenprojekten bietet Joomla! eine gute Balance aus Flexibilität und Struktur. Schwächen zeigt das CMS bei sehr feingliedrigen Berechtigungen in komplexen Redaktionsumgebungen und bei fortgeschrittenen SEO-Funktionen, die oft kostenpflichtige Erweiterungen erfordern.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 8.1, MySQL, MariaDB oder PostgreSQL, Apache, NGINX oder IIS als Webserver.

Drupal: Das flexibelste CMS für Plattformen

Drupal ist extrem modular und besonders stark bei Community-Funktionen und Social Publishing. Über 51.000 Module und mehr als 1.400 vorkonfigurierte Distributionen machen es zu einem der flexibelsten CMS am Markt. Universitäten, Behörden und große Medienportale setzen auf Drupal, weil es sich an nahezu jede Anforderung anpassen lässt.

Blauer Drupal-Header mit Logo links, Titel The Web's Most Powerful Open Source CMS und Tropfen-Grafik mit Porträts.
Quelle: https://new.drupal.org/home

Diese Flexibilität bringt Komplexität mit sich: Drupal setzt solide PHP-Kenntnisse und ein gutes Verständnis der Modularchitektur voraus, und größere Versionssprünge können aufwändig werden. Für kleinere Projekte ist Drupal meist überdimensioniert – wer aber eine skalierbare Plattform mit komplexer Inhaltsarchitektur plant, findet hier das richtige Werkzeug.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 8.3, MySQL, MariaDB, PostgreSQL oder SQLite.

Contao: Das benutzerfreundliche und barrierefreie CMS

Contao wird in Deutschland entwickelt und punktet mit sauberer HTML5-Ausgabe und nativer Barrierefreiheit. Für Freelancer und Agenturen, die Wert auf validen, semantisch korrekten Code legen, ist Contao eine ausgezeichnete Wahl. Der schlanke Kern sorgt für schnelle Ladezeiten, und der integrierte Theme-Manager erleichtert die Gestaltung.

Contao-Startseite mit Logo, großem Titel 'Contao', Textabschnitt, zwei orange Buttons und Browserfenster-Bilder unten.
Quelle: https://contao.org/de/

Mit über 1.900 Erweiterungen deckt Contao die meisten Webprojekte ab, und der Long-Term-Support von vier Jahren pro Version gibt dir Planungssicherheit. Die Community ist allerdings deutlich kleiner als bei WordPress oder TYPO3 – bei sehr speziellen Fragestellungen kann das spürbar werden.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 7.4, MySQL ab Version 8.0, Apache oder NGINX.

Neos: Das CMS mit echtem Inline-Editing

Neos geht einen eigenen Weg: Redakteurinnen und Redakteure bearbeiten Inhalte direkt im Frontend – in Echtzeit und genau so, wie sie später auf der Website erscheinen. Dieses echte Inline-Editing ist kein nachträglich aufgesetzter Editor, sondern das Grundprinzip des CMS. Content-Dimensionen ermöglichen die parallele Verwaltung mehrerer Sprachen, Regionen oder Zielgruppen-Varianten in einer Installation.

Neos basiert auf dem PHP-Framework Flow und bietet eine moderne, gut strukturierte Codebasis. Für Agenturen mit komplexen, mehrsprachigen Unternehmensauftritten ist es eine ernstzunehmende Alternative zu TYPO3 – die Einarbeitung ist allerdings anspruchsvoll.

Systemvoraussetzungen: PHP ab Version 8.0, MySQL, MariaDB oder PostgreSQL, Apache oder NGINX.

Flat-File-CMS: Grav, Kirby, Craft und Bolt

Nicht jedes Projekt braucht eine Datenbank. Flat-File-CMS speichern Inhalte als einfache Dateien direkt im Dateisystem. Das Ergebnis: sehr schnelle Ladezeiten, einfache Sicherungen und minimale Serveranforderungen.

Grav ist das bekannteste Flat-File-CMS und überzeugt mit Geschwindigkeit und einem durchdachten Erweiterungs-Ökosystem. Vorkonfigurierte Pakete liefern fertige Grundgerüste für gängige Anwendungsfälle.

Kirby bietet maximale Gestaltungsfreiheit ohne Vorgaben. Inhalte lassen sich über das elegante Panel im Browser oder direkt per Texteditor bearbeiten. Kirby ist kostenpflichtig – dafür bekommst du ein sauber programmiertes, hervorragend dokumentiertes CMS.

Craft CMS richtet sich an Profis, die strukturiertes Content-Modelling und eine klare Trennung von Inhalt und Darstellung schätzen. Die Solo-Lizenz ist kostenlos, die Pro-Version kostenpflichtig.

Bolt ist ein leichtgewichtiges Open-Source-CMS für Entwicklerinnen und Entwickler, das schnell aufgesetzt ist und sich für Projekte eignet, bei denen Geschwindigkeit und eine saubere Codebasis Priorität haben.

Das richtige Fundament für dein CMS: Hosting, Domain und E-Mail

Die Wahl des CMS ist nur der erste Schritt. Entscheidend für den Erfolg deines Webprojekts ist die Infrastruktur, auf der es läuft.

Jedes CMS stellt bestimmte Anforderungen an den Server – von der PHP-Version über den Datenbanktyp bis zum Speicherplatz. Die Webhosting-Pakete von easyname sind für den Betrieb gängiger CMS ausgelegt: 100 % SSD-Speicher für schnelle Ladezeiten, MySQL-Datenbanken (5.7 und 8) und kostenlose SSL-Zertifikate sind in jedem Paket enthalten. Mit den Easy Install Apps installierst du WordPress, Joomla! und viele weitere Anwendungen mit wenigen Klicks – ganz ohne manuelle Einrichtung. Deine Daten liegen dabei im ISO/IEC 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Wien und werden alle zwei Stunden gesichert.

Genauso wichtig ist die passende Domain: Sie ist die Adresse deines Projekts und prägt, wie deine Marke wahrgenommen wird. Bei easyname stehen dir 482 Domainendungen zur Auswahl – von .at über .com bis zu modernen Endungen wie .io oder .dev. Und mit einer E-Mail-Adresse auf deiner eigenen Domain wirkt auch deine Kommunikation von Anfang an professionell.

Du möchtest gar kein CMS installieren und pflegen? Dann sieh dir den Homepage Baukasten von easyname an: Damit erstellst du deine Website direkt im Browser – ohne Programmierkenntnisse und ohne technische Einrichtung.

Fazit: Das beste CMS ist das, das zu deinem Projekt passt

Ein universell bestes CMS gibt es nicht. WordPress bleibt die erste Wahl für den schnellen, unkomplizierten Einstieg. TYPO3 und Neos spielen ihre Stärken bei komplexen Rechtestrukturen und Mehrsprachigkeit aus. Joomla! und Drupal bieten einen flexiblen Mittelweg, Contao punktet mit Barrierefreiheit und Code-Qualität, und Flat-File-CMS wie Grav oder Kirby sind ideal, wenn du maximale Geschwindigkeit bei minimaler Komplexität suchst.

Betrachte dein CMS dabei nie isoliert: Domain, Hosting und E-Mail bilden gemeinsam das Fundament, auf dem dein Webprojekt steht. Wer hier von Anfang an auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt, erspart sich später aufwändige Umzüge.

Häufig gestellte Fragen zum Thema CMS

Was ist ein CMS? 

Ein CMS (Content-Management-System) ist eine Software, mit der du Inhalte wie Texte, Bilder und Videos auf deiner Website erstellst und verwaltest – ganz ohne Programmierkenntnisse. Das CMS trennt den Inhalt von der Technik, sodass du dich auf dein Projekt konzentrieren kannst.

Welches CMS ist das beste für Einsteiger? 

Für den Einstieg ist WordPress das beliebteste CMS: Die Installation ist schnell erledigt, die Bedienung intuitiv und für fast jede Funktion gibt es eine passende Erweiterung. Bei easyname installierst du WordPress über die Easy Install Apps mit wenigen Klicks.

Welches CMS ist das meistgenutzte? 

WordPress ist mit Abstand das meistgenutzte CMS: Rund 60 Prozent aller Websites mit erkennbarem System laufen darauf. Die Verbreitung allein sagt aber nichts darüber aus, ob es auch für dein Projekt die richtige Wahl ist – entscheidend sind deine Anforderungen.

Was kostet ein CMS? 

Open-Source-CMS wie WordPress, TYPO3, Joomla! oder Drupal sind kostenlos – du zahlst nur für Hosting und Domain. Proprietäre Lösungen wie Wix oder Squarespace verrechnen laufende Gebühren, nehmen dir dafür aber die technische Wartung ab.

Welches Hosting brauche ich für ein CMS? 

Achte darauf, dass dein Hosting die Systemvoraussetzungen deines CMS erfüllt – meist eine aktuelle PHP-Version und eine MySQL-Datenbank. Die Webhosting-Pakete von easyname sind für gängige CMS ausgelegt und bringen SSD-Speicher, MySQL-Datenbanken und kostenlose SSL-Zertifikate mit.

Kann ich eine Website auch ohne CMS erstellen? 

Ja. Wenn du dich nicht um Installation und Wartung eines CMS kümmern möchtest, ist der Homepage-Baukasten von easyname eine gute Alternative: Du gestaltest deine Website direkt im Browser und bist in kurzer Zeit online.

Deine Website in besten Händen: Webhosting für dein Projekt

Profitiere von ultraschnellen SSD-Servern, kostenloser SSL-Verschlüsselung und persönlichem Support. Mit easyname Webhosting bringst du deine Website in wenigen Minuten online – sicher, stabil und sorgenfrei.

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