Google hat zum einjährigen Bestehen von AI Mode in den USA eine Studie veröffentlicht – und die Zahlen darin sind beachtlich. Sie zeigen, wie sich das Suchverhalten der Menschen gerade fundamental verändert. Für alle, die eine Website betreiben, eine Domain registriert haben oder online gefunden werden wollen, lohnt sich ein genauer Blick. Denn was in den USA passiert, kommt erfahrungsgemäß auch zu uns.
Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für dich aufbereitet – und schauen am Ende darauf, was das ganz praktisch für deinen Online-Auftritt heißt.
Inhaltsverzeichnis
Der größte Umbruch in der Geschichte der Suche
Google nennt es selbst den bedeutendsten Wandel, den die Suche je erlebt hat. Früher musstest du deine Frage in Suchbegriffe übersetzen. Du wusstest: Tippe ich „bestes Restaurant Wien vegetarisch" ein, bekomme ich Ergebnisse. Heute stellst du einfach die Frage, die dir wirklich im Kopf herumgeht – in ganzen Sätzen, so wie du auch mit einem Menschen sprechen würdest.
AI Mode hat inzwischen mehr als eine Milliarde aktive Nutzerinnen und Nutzer pro Monat weltweit. Und die Zahl der Suchanfragen über AI Mode hat sich seit dem Start jedes Quartal mehr als verdoppelt. Die Menschen suchen also nicht weniger – im Gegenteil. Sie suchen mehr. Aber vor allem suchen sie anders.
Wie sich das Suchverhalten verändert
Drei Entwicklungen stechen besonders heraus:
Die Fragen werden länger. Eine durchschnittliche Suchanfrage in AI Mode ist dreimal so lang wie eine klassische Suchanfrage. Niemand grübelt mehr über die „richtige" Formulierung – die Leute fragen einfach drauflos.
Es wird nachgehakt. Folgefragen in AI Mode sind im Schnitt um mehr als 40 Prozent pro Monat gewachsen. Die Suche wird zum Gespräch: Frage, Antwort, Nachfrage, Vertiefung.
Es wird nicht nur getippt. Mehr als jede sechste Suchanfrage ist heute kein Text mehr, sondern läuft über Sprache, Bilder oder Video. Suchanfragen mit Bild-Eingabe gehören zu den am schnellsten wachsenden Anfragetypen überhaupt.
Spannend sind auch die häufigsten Wörter, mit denen Suchanfragen beginnen: „What", „How", „I", „Is" und „Can". Also: Was, Wie, Ich, Ist, Kann. Echte Fragen statt aneinandergereihter Stichwörter.
Wofür die Menschen KI in der Suche nutzen
Google teilt die neuen Such-Gewohnheiten in fünf Bereiche ein: Entdecken, Entscheiden, Lernen, Erstellen und Erledigen. Ein paar Einblicke, die zeigen, wie breit das Spektrum geworden ist:
Beim Entdecken geht es ums Stöbern und Inspirieren. Anfragen rund ums Brainstorming sind um 30 Prozent schneller gewachsen als AI-Mode-Anfragen insgesamt. Die Menschen lassen sich Reise-Routen zusammenstellen – Hawaii, Tokio und Italien führen die Liste der gefragtesten Reiseziele an.
Beim Entscheiden wird KI zum Einkaufsberater. Anfragen, die mit „which" (welches) beginnen, sind um 40 Prozent schneller gewachsen als der Durchschnitt. Die wichtigsten Kaufkriterien, nach denen gesucht wird: Preis, Standort, Farbe, Marke und Verfügbarkeit.
Beim Lernen wird die Suche zum persönlichen Tutor – von Mathe über Sprachen bis hin zu beruflichen Zertifikaten.
Beim Erstellen haben sich Anfragen zur Bilderzeugung seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht. Die Top-Wünsche: Fotos, Logos, Geschichten und Code.
Beim Erledigen schließlich helfen neue Werkzeuge dabei, Aufgaben tatsächlich abzuschließen. Anfragen rund ums Planen sind um 80 Prozent schneller gewachsen als der Durchschnitt.
Was das für deine Website bedeutet
Jetzt der Teil, der für dich als Website-Betreiber zählt. Denn diese Entwicklung ist kein Grund zur Sorge – sondern eine Chance.
Die Studie zeigt klar: KI in der Suche verdrängt nicht das offene Web. Google betont, dass AI Mode bewusst intelligente Antworten mit Verlinkungen zu echten, vertrauenswürdigen Quellen kombiniert. Die Menschen entdecken über die KI gute Inhalte, die sie sonst vielleicht nie gefunden hätten. Heißt: Wer hochwertige, ehrliche Inhalte anbietet, bleibt sichtbar.
Drei Dinge solltest du im Kopf behalten:
Schreib so, wie Menschen fragen. Wenn Suchanfragen länger und natürlicher werden, profitieren Websites, die echte Fragen in echter Sprache beantworten. Eine Seite, die klar erklärt „Wie richte ich meine E-Mail-Adresse ein?", passt besser zu diesem Verhalten als eine, die nur Stichwörter aneinanderreiht.
Geh in die Tiefe. Die Leute haken nach, sie wollen verstehen. Inhalte, die ein Thema wirklich durchdringen statt nur anzukratzen, gewinnen.
Deine eigene Domain bleibt dein Fundament. Egal, wie sich die Suche verändert – eine eigene Website unter deiner eigenen Domain ist der Ort, an dem du selbst bestimmst, was über dich zu finden ist. Du bist nicht von einer Plattform abhängig, die morgen ihre Regeln ändert. Deine Domain gehört dir.
Genau hier setzen wir an: Mit über 482 verfügbaren Domainendungen findest du bei easyname die passende Adresse für dein Vorhaben – ob klassisch mit .at, .de oder .com oder mit einer Endung, die zu deiner Branche passt. Und mit unserem Webhosting bringst du deine Inhalte schnell und unkompliziert online. Falls du beim Einrichten Fragen hast, ist unser Support für dich da.
Die Suche verändert sich gerade so stark wie nie. Wer jetzt mit einer eigenen, gut gepflegten Website am Start ist, ist für das vorbereitet, was kommt.
Ein paar Hinweise zur Einordnung: Alle Studienzahlen beziehen sich ausschließlich auf den US-Markt und auf AI Mode (Zeitraum Mai 2025 bis April 2026).