Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, stößt früh auf zwei zentrale Begriffe im Linkbuilding: Backlinks und Referring Domains. Beide Metriken tauchen in nahezu jedem SEO-Tool auf, werden aber häufig verwechselt oder gleichgesetzt. Das ist problematisch, denn für eine fundierte Bewertung deines Linkprofils musst du verstehen, was die beiden Kennzahlen jeweils aussagen und wie sie zusammenwirken.
Inhaltsverzeichnis
- Was sind Backlinks?
- Was sind Referring Domains?
- Der zentrale Unterschied in der Praxis
- Warum das Verhältnis zwischen Backlinks und Referring Domains wichtig ist
- Referring Domains als Qualitätsindikator
- Typische Fehler im Umgang mit beiden Metriken
- Backlinks und Referring Domains gezielt aufbauen
- Die Rolle der eigenen Website-Infrastruktur
- Technische Basis für erfolgreiches Linkbuilding bei easyname
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Was sind Backlinks?
Ein Backlink ist ein einzelner Hyperlink, der von einer externen Webseite auf deine Seite verweist. Jeder einzelne Link zählt dabei separat. Wenn eine fremde Domain auf drei verschiedenen Unterseiten jeweils einen Link zu deiner Website setzt, hast du drei Backlinks von dieser Quelle. Backlinks waren von Anfang an ein zentraler Rankingfaktor für Google, weil sie als Empfehlungen von einer Seite zur anderen funktionieren. Je relevanter und vertrauenswürdiger die verlinkende Seite ist, desto wertvoller ist der einzelne Link.
Allerdings ist die reine Anzahl der Backlinks allein wenig aussagekräftig. Ein Linkprofil mit 10.000 Backlinks kann deutlich schwächer sein als eines mit 500 Links, wenn die Masse aus minderwertigen Quellen stammt. Entscheidend sind Faktoren wie die thematische Relevanz der verlinkenden Seite, deren eigene Autorität, die Platzierung des Links im Content und ob es sich um einen dofollow- oder nofollow-Link handelt.
Was sind Referring Domains?
Referring Domains bezeichnen die Anzahl der unterschiedlichen Domains, die mindestens einen Backlink auf deine Website setzen. Die Metrik abstrahiert also von der Einzellink-Ebene und zeigt dir, wie viele verschiedene Websites auf dich verlinken. Wenn eine einzelne Domain 50 Links zu deiner Seite setzt, zählt das als eine Referring Domain, aber als 50 Backlinks.
Diese Unterscheidung ist deshalb so relevant, weil Suchmaschinen die Vielfalt der Linkquellen stark gewichten. Ein Link von einer neuen, bisher nicht verlinkenden Domain ist in der Regel wertvoller als ein weiterer Link von einer Domain, die bereits auf dich verweist. Google interpretiert eine hohe Anzahl unterschiedlicher Referring Domains als Zeichen dafür, dass deine Inhalte breit anerkannt und relevant sind.
Der zentrale Unterschied in der Praxis
Der Unterschied lässt sich am besten an einem konkreten Beispiel verdeutlichen. Stell dir vor, ein populärer Technik-Blog verlinkt in zehn verschiedenen Artikeln auf deine Website. Das ergibt zehn Backlinks, aber nur eine Referring Domain. Wenn stattdessen zehn verschiedene, thematisch relevante Websites jeweils einen Link setzen, hast du ebenfalls zehn Backlinks, aber zehn Referring Domains. Das zweite Szenario wird von Suchmaschinen in der Regel deutlich positiver bewertet, weil es eine breitere Vertrauensbasis signalisiert.
| Metrik | Definition | SEO-Relevanz |
| Backlinks | Gesamtzahl aller eingehenden Links von externen Seiten | Quantitatives Signal, Qualität des Einzellinks entscheidend |
| Referring Domains | Anzahl unterschiedlicher Domains, die mindestens einen Link setzen | Diversitätssignal, zeigt Breite der Vertrauensbasis |
Warum das Verhältnis zwischen Backlinks und Referring Domains wichtig ist
Das Verhältnis beider Metriken zueinander gibt Aufschluss über die Struktur deines Linkprofils. Ein stark unausgewogenes Verhältnis, etwa 5.000 Backlinks von nur 20 Referring Domains, deutet auf ein konzentriertes Linkprofil hin. Das kann natürliche Ursachen haben, etwa wenn wenige große Portale regelmäßig auf dich verlinken. Es kann aber auch ein Hinweis auf siteweite Footer-Links, Blogroll-Verlinkungen oder manipulative Linkpraktiken sein.
Ein gesundes Linkprofil zeichnet sich dadurch aus, dass die Anzahl der Referring Domains in einem plausiblen Verhältnis zur Gesamtzahl der Backlinks steht. Typischerweise liegt das Verhältnis bei natürlich gewachsenen Websites zwischen 1:2 und 1:10. Das bedeutet, dass jede verlinkende Domain im Durchschnitt zwischen zwei und zehn Links setzt. Extreme Ausreißer in beide Richtungen sollten genauer analysiert werden.
Referring Domains als Qualitätsindikator
In der SEO-Analyse hat sich gezeigt, dass die Anzahl der Referring Domains häufig stärker mit guten Rankings korreliert als die reine Backlink-Anzahl. Das liegt daran, dass es für eine Website deutlich schwieriger ist, Links von vielen verschiedenen Domains zu erhalten, als viele Links von wenigen Quellen zu generieren. Suchmaschinen nutzen diese Logik, um die tatsächliche Reputation einer Seite einzuschätzen.
Nicht jede Referring Domain ist dabei gleichwertig. Eine einzelne Referring Domain mit hoher Autorität, etwa eine etablierte Nachrichtenseite oder eine relevante Fachpublikation, kann mehr Gewicht haben als dutzende Links von unbekannten oder thematisch irrelevanten Seiten. Die Qualität der Referring Domains ist mindestens ebenso wichtig wie deren Anzahl.
Worauf du bei der Bewertung von Referring Domains achten solltest
Bei der Analyse deiner Referring Domains sind mehrere Faktoren relevant. Die Domain Authority oder ein vergleichbarer Vertrauenswert gibt einen ersten Hinweis auf die Stärke der verlinkenden Seite. Die thematische Übereinstimmung zwischen der verlinkenden Domain und deiner Website spielt eine ebenso große Rolle, da Google kontextuelle Relevanz zunehmend gewichtet. Zusätzlich solltest du prüfen, ob die Referring Domain selbst über ein natürliches Linkprofil verfügt oder ob es sich um eine Seite handelt, die primär zum Zweck des Linkverkaufs betrieben wird.
Auch die geografische und sprachliche Zuordnung der Referring Domain kann relevant sein. Wenn du eine deutschsprachige Website betreibst und den Großteil deiner Referring Domains aus thematisch passenden deutschsprachigen Quellen beziehst, ist das ein stärkeres Signal als Links von fremdsprachigen Seiten ohne inhaltlichen Bezug.
Typische Fehler im Umgang mit beiden Metriken
Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich auf die Gesamtzahl der Backlinks zu optimieren, ohne die Diversität der Quellen zu berücksichtigen. Wer über Gastbeiträge auf immer derselben Handvoll Websites Links aufbaut, erhöht die Backlink-Zahl, verändert die Anzahl der Referring Domains aber kaum. Der SEO-Effekt zusätzlicher Links von derselben Quelle nimmt mit jedem weiteren Link ab. Der erste Link einer neuen Domain bringt in der Regel den größten Zugewinn.
Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung der Link-Qualität zugunsten der Quantität. Massenhaft generierte Links aus Webkatalogen, Foren-Spam oder Private Blog Networks mögen beide Metriken kurzfristig aufblähen, führen aber mittelfristig zu Problemen. Googles Algorithmen erkennen unnatürliche Linkmuster zuverlässig, und manuelle Maßnahmen oder algorithmische Abwertungen können die Sichtbarkeit deiner Seite erheblich beeinträchtigen.
Backlinks und Referring Domains gezielt aufbauen
Ein nachhaltiger Ansatz im Linkbuilding berücksichtigt beide Metriken gleichermaßen. Ziel sollte es sein, Links von möglichst vielen verschiedenen, thematisch relevanten und vertrauenswürdigen Domains zu erhalten. Das erreichst du primär über hochwertige Inhalte, die andere Websites als Referenz zitieren wollen: datengetriebene Analysen, Fachbeiträge, praxisnahe Anleitungen oder originäre Studien.
Darüber hinaus sind gezielte Outreach-Kampagnen sinnvoll, bei denen du relevante Website-Betreiber auf deine Inhalte aufmerksam machst. Digital PR, Gastbeiträge auf thematisch passenden Plattformen und die Teilnahme an Branchendiskussionen können die Anzahl deiner Referring Domains organisch steigern. Wichtig dabei: Jeder neue Link sollte für den Nutzer der verlinkenden Seite einen echten Mehrwert darstellen.
Linkprofil regelmäßig analysieren
Nutze SEO-Tools wie Ahrefs, Semrush oder die Google Search Console, um dein Linkprofil regelmäßig zu überwachen. Achte dabei auf das Wachstum der Referring Domains im Zeitverlauf, auf das Verhältnis zu deinen Backlinks und auf auffällige Muster. Ein plötzlicher Anstieg von Referring Domains aus einem bestimmten Land oder einer bestimmten Nische kann auf negative SEO-Attacken hindeuten und sollte zeitnah geprüft werden.
Das Disavow-Tool in der Google Search Console ermöglicht es dir, schädliche Links zu entwerten, falls du toxische Backlinks identifizierst. Setze dieses Werkzeug allerdings mit Bedacht ein und nur bei klar identifizierbaren Spam-Links, da eine zu aggressive Nutzung auch positive Linksignale entfernen kann.
Die Rolle der eigenen Website-Infrastruktur
Ein Aspekt, der im Zusammenhang mit Backlinks und Referring Domains oft übersehen wird, ist die technische Grundlage deiner eigenen Website. Deine Seite muss zuverlässig erreichbar sein, schnelle Ladezeiten bieten und korrekte HTTP-Statuscodes zurückgeben, damit Linkjuice tatsächlich fließen kann. Wenn eine extern verlinkte Unterseite einen 404-Fehler zurückgibt oder deine Website regelmäßig Downtime hat, gehen wertvolle Linksignale verloren.
Ebenso wichtig ist eine saubere interne Verlinkung. Die Autorität, die über externe Backlinks auf eine bestimmte Seite fließt, verteilt sich über interne Links auf deine gesamte Website. Eine durchdachte interne Linkstruktur stellt sicher, dass die Power deiner stärksten Backlinks auch auf Unterseiten wirkt, die selbst wenige externe Links haben.
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