Du hast einen starken Betreff, gute Inhalte und ein sauberes Design – und trotzdem bleibt die Öffnungsrate hinter deinen Erwartungen. Woran das liegt? Oft am Zeitpunkt. Der richtige Versandzeitpunkt kann die Öffnungsrate um bis zu 25 Prozent steigern. Trotzdem wird genau dieser Faktor im E-Mail-Marketing am häufigsten dem Zufall überlassen.

In diesem Ratgeber bekommst du datenbasierte Bestzeiten für B2B und B2C, die aktuellen Zahlen aus den wichtigsten Studien der letzten Monate – und vor allem einen klaren Weg, wie du deine ganz eigene Bestzeit findest. Denn die pauschale Antwort gibt es nicht. Aber es gibt eine Methode.

Inhaltsverzeichnis

Mehr Reichweite, zuverlässig zugestellt

Wächst dein Verteiler, wächst der Mailversand mit: Bis zu 10.000 Mails pro Stunde gehen über deinen dedizierten Mailserver raus – ohne technisches Vorwissen, mit laufendem Monitoring und Schutz vor Zustellsperren. Wir übernehmen Einrichtung und Betrieb, du kümmerst dich um deine Inhalte.

Hände halten ein Smartphone; bunte Sprechblasen steigen aus dem Bildschirm.

Warum der Versandzeitpunkt über den Erfolg entscheidet

E-Mails haben ein kurzes Zeitfenster. Rund 80 Prozent aller Öffnungen passieren innerhalb der ersten vier Stunden nach Zustellung. Etwa 23 Prozent sogar schon in der ersten Stunde. Und nach 24 Stunden liegt die Wahrscheinlichkeit, dass deine E-Mail noch geöffnet wird, unter einem Prozent.

Das heißt konkret: Landet dein Newsletter zur falschen Zeit im Postfach, wird er von neueren Nachrichten überlagert und verschwindet – nicht weil der Inhalt schlecht war, sondern weil ihn niemand zum richtigen Moment gesehen hat. Der Versandzeitpunkt wirkt dabei auf die gesamte Kette: erst die Öffnungsrate, dann die Klickrate, am Ende die Conversion.

Damit dein Timing überhaupt greifen kann, muss allerdings die Basis stimmen. Wer regelmäßig größere Newsletter an viele Empfänger:innen verschickt, stößt schnell an die Grenzen eines normalen Postfachs – und riskiert, dass Mails verzögert ankommen oder auf Sperrlisten der Mailprovider landen. Dann nützt dir die beste Uhrzeit nichts. Für genau diesen Fall gibt es den Mailversand von easyname: einen dedizierten Mailserver, der sich zu deinem Webhosting zubuchen lässt und der bis zu 10.000 Mails pro Stunde zuverlässig ausliefert – mit laufendem Monitoring, gutem Serverruf und verschlüsselter Übertragung. So kommt dein gut getimter Newsletter auch dann an, wenn dein Verteiler wächst.

Die besten Versandzeiten auf einen Blick

Wenn du nur wenig Zeit hast, ist das hier deine Kurzfassung. Über alle Branchen hinweg haben sich diese Zeitfenster als besonders zuverlässig erwiesen:

ZeitfensterBewertungPasst gut für
Dienstag–Donnerstag, 9–11 UhrBeste allgemeine ZeitB2B, Newsletter, redaktionelle Inhalte
Dienstag–Donnerstag, 14–15 UhrSehr starkB2B nach der Mittagspause
Werktags 17–20 UhrStark im B2COnline-Shops, Freizeitangebote
SonntagvormittagWachsender GeheimtippB2C, leichte Inhalte, Umfragen
FreitagnachmittagSchwächste Zeiteher meiden

Die Wochenmitte trägt den Löwenanteil: Werktage machen über 85 Prozent des wöchentlichen Öffnungsvolumens und fast 95 Prozent aller Klicks aus. Der Grund ist einfach – unter der Woche haben Menschen einen strukturierten Tagesablauf und feste Zeiten, zu denen sie ihr Postfach checken.

Diese Tabelle ist dein Startpunkt, nicht dein Endpunkt. Ob 9 oder 11 Uhr, Dienstag oder Donnerstag besser läuft, hängt von deiner Zielgruppe ab. Und die teilt sich vor allem in zwei große Lager: B2B und B2C.

B2B-Newsletter: Timing im Berufsalltag

Im B2B erreichst du deine Empfänger:innen während der Arbeit. Ihr Postfach ist Teil ihres Arbeitstags – und das gibt dir klare Anhaltspunkte.

Die besten Tage im B2B

Dienstag bis Donnerstag sind gesetzt. Eine Benchmark-Analyse von rund 120.000 E-Mails zeigt: Im B2B sind Donnerstag mit etwa 26 Prozent und Dienstag mit rund 24 Prozent die beliebtesten Versandtage. Montag fällt raus, weil die Postfächer nach dem Wochenende ohnehin überquellen und deine E-Mail in der Masse untergeht. Freitag verliert, weil viele gedanklich schon ins Wochenende starten.

Die beste Uhrzeit im B2B

Der Vormittag gewinnt. Fast die Hälfte der befragten B2B-Marketer (47,9 Prozent) beobachtet das höchste Engagement zwischen 9 und 12 Uhr – dann, wenn die erste Kaffeetasse steht und der Arbeitstag Struktur bekommt. Ein zweites gutes Fenster öffnet sich nach der Mittagspause zwischen 14 und 15 Uhr.

Spannend ist ein neuer Trend: Immer mehr B2B-Newsletter gehen schon vor 7 Uhr morgens raus, also vor dem regulären Arbeitsbeginn. Der Anteil solcher Frühversände ist von rund 19 Prozent auf 26 Prozent gestiegen. Die Idee dahinter: ganz oben im Postfach stehen, bevor die Konkurrenz überhaupt wach ist.

B2C-Newsletter: Timing in der Freizeit

Im B2C gelten andere Regeln. Deine Empfänger:innen lesen privat – morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause oder abends auf der Couch.

Abend- und Wochenendversand

Der Feierabend ist im B2C stark. Eine Auswertung von rund 230.000 Newslettern zeigt, dass E-Mails gegen 20 Uhr die besten Öffnungsraten erzielen – auch die Klickraten sind in den Abendstunden besonders hoch. Der Grund liegt auf der Hand: Nach Feierabend haben Menschen Zeit und Muße, private E-Mails in Ruhe durchzugehen.

Auch der Sonntag entwickelt sich zum echten Kandidaten. Der Anteil der Newsletter, die am Wochenende – besonders sonntags – versendet werden, ist deutlich gestiegen: von rund 17 Prozent auf 24 Prozent. Sonntagvormittags ist das Postfach leerer, die Konkurrenz kleiner, und viele checken in Ruhe ihre Mails. Für leichte Inhalte wie Produktneuheiten oder Umfragen ein unterschätztes Zeitfenster.

Branchenabhängige Unterschiede

Innerhalb des B2C lohnt der genaue Blick auf deine Branche:

BrancheEmpfehlung
Online-Shop / RetailDonnerstagabend – Kund:innen planen Wochenendeinkäufe
Freizeit & OutdoorWerktags nach Feierabend, wenn schönes Wetter das Wochenende blockiert
Redaktion & ContentSonntagvormittag für ruhiges Lesen

Ein Beispiel: Verkaufst du Fahrräder und Zubehör, ist ein sonniger Samstagvormittag im Sommer denkbar schlecht – deine Kund:innen sind draußen unterwegs. Besser trifft dich der Donnerstagvormittag, wenn sie beim Kaffee schon vom nächsten Ausflug träumen.

Faktoren, die deinen optimalen Versandzeitpunkt bestimmen

Die Bestzeiten oben sind Durchschnittswerte. Deine tatsächliche Bestzeit hängt von mehreren Faktoren ab:

Zielgruppe und Tagesrhythmus. Wann ist deine Zielgruppe erreichbar? Eltern haben abends nach dem Zubettbringen der Kinder Zeit, Frühaufsteher:innen schon um sechs. Je besser du den Alltag deiner Leser:innen kennst, desto präziser dein Timing.

Mobile-Nutzung. Immer mehr Menschen lesen E-Mails am Smartphone – oft in Randzeiten wie der Morgenroutine oder in Pausen. Das verschiebt gute Versandfenster nach vorne und nach hinten.

Saison und Feiertage. Rund um österreichische Feiertage wie den Nationalfeiertag am 26. Oktober oder an Fenstertagen verschieben sich die Lesegewohnheiten. Plane deinen Versandkalender mit Blick auf solche Termine.

Zeitzonen – und dein DACH-Vorteil. Sitzen deine Empfänger:innen international verstreut, ist 10 Uhr in Wien eben 4 Uhr in New York. Ein einheitlicher Versandzeitpunkt kann dann nie für alle passen. Wenn deine Zielgruppe aber primär im DACH-Raum sitzt, hast du Glück: Österreich, Deutschland und die Schweiz teilen sich eine Zeitzone. Ein einziger, gut gewählter Versandzeitpunkt genügt.

Zyklisch oder anlassbezogen versenden?

Neben dem einzelnen Zeitpunkt stellt sich eine grundsätzliche Frage: Versendest du in festem Rhythmus oder immer dann, wenn es etwas zu sagen gibt?

Ein zyklischer Versand – etwa jeden Dienstag um 10 Uhr – schafft Verlässlichkeit. Deine Leser:innen gewöhnen sich an den Rhythmus und erwarten deinen Newsletter. Das lohnt sich, wenn du regelmäßig relevante Inhalte sammeln kannst.

Ein anlassbezogener Versand passt, wenn deine Inhalte unregelmäßig entstehen: eine Produkteinführung, eine Aktion, eine wichtige Neuigkeit. Hier zählt Relevanz mehr als Rhythmus. Die Faustregel bleibt: Versende dann, wenn du wirklich etwas Wertvolles zu teilen hast – nicht, weil der Kalender es vorschreibt.

Send Time Optimization: Wann die richtige Zeit automatisch kommt

Bisher haben wir über einen Versandzeitpunkt für alle gesprochen. Moderne Newsletter-Tools gehen einen Schritt weiter: Sie berechnen für jeden einzelnen Kontakt den individuell besten Moment und stellen die E-Mail innerhalb eines 24-Stunden-Fensters genau dann zu.

Der Vorteil liegt darin, dass du nicht mehr einen Kompromiss für deine gesamte Liste finden musst. Die eine Hälfte deiner Abonnent:innen liest morgens, die andere abends? Kein Problem – jede:r bekommt die Mail zur persönlichen Bestzeit. Besonders bei größeren, gemischten Verteilern kann das die Öffnungsraten spürbar heben. Für kleinere Listen mit klar umrissener Zielgruppe reicht oft schon ein sauber getesteter Standardzeitpunkt.

Warum Öffnungsraten allein trügen können

Ein wichtiger Hinweis, bevor du deine Ergebnisse bewertest: Öffnungsraten sind heute nicht mehr das verlässliche Maß, das sie einmal waren. Der Grund heißt Apple Mail Privacy Protection. Diese Funktion lädt E-Mail-Inhalte automatisch vor – auch wenn die Empfänger:innen die Mail nie wirklich geöffnet haben. Da Apple Mail rund 46 Prozent aller E-Mail-Programme ausmacht, treibt das die gemessenen Öffnungsraten künstlich nach oben.

Was heißt das für dich? Schau nicht nur auf die Öffnungsrate, wenn du deinen besten Versandzeitpunkt bestimmst. Die Klickrate und die Click-to-Open-Rate – also der Anteil derer, die nach dem Öffnen tatsächlich klicken – sagen mehr über echtes Interesse aus. Sie erfordern eine bewusste Handlung und lassen sich nicht durch automatisches Vorladen verzerren.

So findest du deine eigene Bestzeit

Jetzt zum Praxisteil. In vier Schritten kommst du von allgemeinen Empfehlungen zu deiner individuellen Bestzeit:

  1. Zielgruppe verstehen. Erstelle ein kurzes Profil deiner typischen Leser:innen. Berufstätig oder nicht? B2B oder B2C? Wann haben diese Menschen realistisch Zeit für deine E-Mail?
  2. Website-Daten auswerten. Deine eigene Website verrät viel über das Verhalten deiner Zielgruppe. Wann sind die meisten Besucher:innen aktiv? Wann werden Käufe abgeschlossen? Diese Zeitfenster sind oft auch gute Versandzeiten.
  3. A/B-Tests fahren. Teste zwei Versandzeiten gegeneinander – etwa Dienstag 10 Uhr gegen Donnerstag 15 Uhr. Vergleiche nicht nur Öffnungs-, sondern vor allem Klickraten. Wiederhole das über mehrere Kampagnen, damit die Ergebnisse belastbar sind.
  4. Iterativ optimieren. Das Verhalten deiner Abonnent:innen ändert sich. Was heute funktioniert, kann in einem halben Jahr anders aussehen. Bleib dran und justiere regelmäßig nach.

Für Schritt 2 brauchst du Zugriff auf verlässliche Website-Statistiken. Wenn du deine Seite beim Webhosting von easyname betreibst, hast du diese Daten direkt zur Hand – eine gute Grundlage, um das Verhalten deiner Zielgruppe zu verstehen und dein Timing darauf abzustimmen.

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Häufige Fragen zum Newsletter Timing

Wann ist der beste Tag, um einen Newsletter zu versenden?
Für die meisten Branchen sind Dienstag bis Donnerstag am stärksten. Montag und Freitag sowie das Wochenende schneiden im Schnitt schwächer ab – mit der wachsenden Ausnahme des Sonntagvormittags im B2C.

Was ist die beste Uhrzeit?
Im B2B der Vormittag zwischen 9 und 12 Uhr, im B2C eher der Feierabend rund um 20 Uhr. Teste beide Fenster für deine Zielgruppe.

Wie oft sollte ich versenden?
So oft du wirklich Relevantes zu bieten hast. Ein monatlicher oder anlassbezogener Versand ist für viele eine gute Wahl. Zu häufige E-Mails führen schnell zu Abmeldungen.

Zählt der Versandzeitpunkt seit Apple MPP überhaupt noch?
Ja. MPP verzerrt zwar die gemessenen Öffnungsraten, aber das reale Leseverhalten deiner Zielgruppe bleibt zeitabhängig. Orientiere dich einfach stärker an Klick- und Click-to-Open-Raten.

Lohnt sich der Versand am Wochenende?
Im B2B selten, im B2C zunehmend. Vor allem der Sonntagvormittag gewinnt an Bedeutung, weil dann weniger Konkurrenz im Postfach liegt.

Fazit: Datenbasiert statt Bauchgefühl

Der Versandzeitpunkt ist einer der am meisten unterschätzten Hebel im E-Mail-Marketing. Die Daten geben dir eine klare Richtung: Dienstag bis Donnerstag am Vormittag im B2B, Feierabend und Sonntagvormittag im B2C. Doch die pauschale Bestzeit gibt es nicht – deine liegt in deinen eigenen Zahlen.

Nimm die Empfehlungen aus diesem Artikel als Ausgangspunkt, teste konsequent und schau dabei über die Öffnungsrate hinaus. So ersetzt du das Bauchgefühl Schritt für Schritt durch belastbare Daten. Und mit einem zuverlässigen Mailversand im Rücken legst du das Fundament, damit jeder gut getimte Newsletter auch wirklich ankommt – egal, wie groß dein Verteiler wird.

E-Mail-Login leicht gemacht: Unsere meistgesuchten Anleitungen

Der Weg ins Postfach sollte schnell und unkompliziert sein – doch manchmal hakt es beim Login. In unseren Schritt-für-Schritt-Guides erfährst du, wie du dich zuverlässig beim GMX Login anmeldest, den A1 Webmail-Zugang nutzt oder Probleme beim Hotmail Login löst – inklusive Hilfe bei Störungen, vergessenen Passwörtern und Kontoeinstellungen.

Auch für alle, die Microsoft-Dienste nutzen, haben wir die passende Anleitung: Unser Ratgeber zum Office 365 Login zeigt dir, wie du dich schnell bei Microsoft 365 anmeldest und typische Login-Probleme behebst.

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